Druck auf Journalisten in Ungarn während Wahlkampf steigt
Druck auf Journalisten in Ungarn während Wahlkampf steigt
Journalisten berichten von Behinderungen und Einschüchterungen bei Fidesz-Wahlveranstaltungen.
Vertreter ungarischer und deutscher Medien haben der ARD mitgeteilt, dass sie während des Wahlkampfs der regierenden Fidesz-Partei in ihrer Berichterstattung behindert wurden. Zudem seien Einschüchterungsversuche dokumentiert worden, während Ministerpräsident Orban und Regierungsbehörden auf Anfragen nicht reagierten. Die EU-Kommission hat aufgrund der eingeschränkten Pressefreiheit ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn eingeleitet. Bei der bevorstehenden Wahl könnte die Fidesz-Partei ihre 16-jährige Macht verlieren, während die liberalkonservative Partei Tisza laut Umfragen eine Zweidrittel-Mehrheit erreichen könnte. Unterstützung erhält Orban von der US-Regierung, die zur Wiederwahl aufruft.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
