Bürgergeld-Empfänger bevorzugen Hunde vor Arbeit in „Armes Deutschland“-Doku
Bürgergeld-Empfänger bevorzugen Hunde vor Arbeit in „Armes Deutschland“-Doku
Julia und ihr Verlobter Daniel leben in Berlin und erhalten staatliche Unterstützung durch das Bürgergeld. Beide haben noch nie gearbeitet und sind derzeit obdachlos. Die 25-jährige Julia lebt vorübergehend in einer Wohnung einer Bekannten zusammen mit ihren drei Hunden. Sie glaubt, dass Haustiere die Suche nach einer festen Unterkunft und Arbeit stark einschränken, da Vermieter sie wegen der Hunde ablehnen. Julia sieht die Sicherung einer festen Wohnung als Priorität, bevor sie eine Beschäftigung aufnimmt, plant aber später einen Minijob, um langsam wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Julia und Daniel bevorzugen die Pflege ihrer Hunde gegenüber einer Arbeit und betonen die emotionale Bedeutung ihrer Tiere. Daniel versuchte es mit einem Job in der Reinigung, fand diesen aber zu anstrengend. Die RTL2-Dokumentation „Armes Deutschland“, die am 4. Dezember ausgestrahlt wurde, zeigt die Situation dieses Paares, das sich von den meisten Bürgergeld-Empfängern unterscheidet, die aktiv Arbeit suchen. Weitere Folgen sind auf der Streaming-Plattform RTL+ verfügbar.
