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  • Sechs bangladeschische UN-Friedenstruppen bei Drohnenangriff im Sudan getötet

    Sechs bangladeschische UN-Friedenstruppen wurden bei einem Drohnenangriff auf ihren Stützpunkt im Bundesstaat Südkordofan im Sudan getötet, weitere sechs wurden verletzt, wie die UN-Interims-Friedenstruppe für Abyei…

    Tagespuls Dezember 14, 2025

    Sechs bangladeschische UN-Friedenstruppen bei Drohnenangriff im Sudan getötet

    Sechs bangladeschische UN-Friedenstruppen wurden bei einem Drohnenangriff auf ihren Stützpunkt im Bundesstaat Südkordofan im Sudan getötet, weitere sechs wurden verletzt, wie die UN-Interims-Friedenstruppe für Abyei (UNISFA) mitteilte. Die Täter des Angriffs sind bislang unbekannt. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Attacke und bezeichnete sie als mögliches Kriegsverbrechen. Der interimistische Premierminister Bangladeschs, Hasan Mahmud, bat die Vereinten Nationen um Unterstützung im Anschluss an den Vorfall.

    UNISFA ist in der umstrittenen Region Abyei tätig, die an der Grenze zwischen Sudan und Südsudan liegt und seit der Unabhängigkeit des Südsudans im Jahr 2011 Spannungen verursacht. Der größere Konflikt betrifft die Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee unter der Führung des Militärherrschers General Abdel Fattah al-Burhan und der Miliz der Rapid Support Forces unter dem früheren Stellvertreter Mohamed Hamdan Dagalo. Seit 2023 sind bei diesem Konflikt bereits mehrere Zehntausend Menschen getötet worden. Der Angriff auf die UN-Friedenstruppen verschärft die Instabilität in der Region und stellt die Sicherheit des internationalen Personals in Frage.