Studie zeigt steigendes Erdbebenrisiko für Istanbul durch tektonische Spannungen
Eine aktuelle Studie eines Teams rund um das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung hebt das steigende Risiko eines starken Erdbebens in Istanbul hervor. Die Stadt liegt nahe einer tektonischen Grenze unter dem…
Studie zeigt steigendes Erdbebenrisiko für Istanbul durch tektonische Spannungen
Eine aktuelle Studie eines Teams rund um das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung hebt das steigende Risiko eines starken Erdbebens in Istanbul hervor. Die Stadt liegt nahe einer tektonischen Grenze unter dem Marmarameer, wo zwei tektonische Platten aneinander vorbeigleiten. Dies erzeugt geologische Spannungen, insbesondere an Stellen, wo die Platten verhakt sind und großer Druck aufgebaut wird.
Die Forschenden identifizierten einen kritischen Abschnitt der Verwerfung, der in der Vergangenheit kaum Beben aufwies, was darauf hindeutet, dass sich angesammelte Spannungen nicht abbauen konnten. Zudem sind die starken Erdbeben der letzten Jahre immer näher an Istanbul herangerückt. Aufgrund dieser Erkenntnisse fordert das Studienteam eine verbesserte Überwachung der seismischen Aktivitäten in dieser kritischen Zone, inklusive der Nutzung von Echtzeitdaten, um potenzielle Erdbeben besser zu verstehen und vorzubereiten.
