UNO begeht erstmals Internationalen Tag gegen Kolonialismus am 14. Dezember
Die Vereinten Nationen haben erstmals den Internationalen Tag gegen Kolonialismus begangen. Dieser Gedenktag wurde erst vor etwa eineinhalb Wochen von der Generalversammlung eingeführt, um die dringende Notwendigkeit zu…
UNO begeht erstmals Internationalen Tag gegen Kolonialismus am 14. Dezember
Die Vereinten Nationen haben erstmals den Internationalen Tag gegen Kolonialismus begangen. Dieser Gedenktag wurde erst vor etwa eineinhalb Wochen von der Generalversammlung eingeführt, um die dringende Notwendigkeit zu unterstreichen, den Kolonialismus in all seinen Formen bedingungslos zu beenden. Der Entkolonialisierungsprozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen.
Seit der Gründung der UNO im Jahr 1945 haben mehr als 80 ehemalige Kolonien mit rund 750 Millionen Einwohnern ihre Unabhängigkeit erreicht. Dennoch existieren weltweit noch 17 nicht selbstverwaltete Gebiete mit fast 2 Millionen Menschen. Dazu zählen Gibraltar, Bermuda, die Falklandinseln, Amerikanisch-Samoa, Guam, Französisch-Polynesien und die Westsahara, die von Ländern wie Großbritannien, Frankreich, den USA und Neuseeland verwaltet werden.
Der 14. Dezember wurde ausgewählt, um an die Verabschiedung der Resolution von 1960 zur „Gewährung der Unabhängigkeit an koloniale Länder und Völker“ zu erinnern. Im Rahmen der Feierlichkeiten veranstalten die Vereinten Nationen diese Woche zudem eine hochrangige Sitzung der Generalversammlung.
