EU verhängt neue Sanktionen gegen russische Schattenflotte – Selenskyj verhandelt in Berlin
Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen neun Geschäftsleute verhängt, die Verbindungen zu den russischen Ölkonzernen Rosneft und Lukoil sowie zu Reedereien mit Tankerbesitz haben, die als Teil der russischen…
EU verhängt neue Sanktionen gegen russische Schattenflotte – Selenskyj verhandelt in Berlin
Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen neun Geschäftsleute verhängt, die Verbindungen zu den russischen Ölkonzernen Rosneft und Lukoil sowie zu Reedereien mit Tankerbesitz haben, die als Teil der russischen Schattenflotte eingestuft werden. Darüber hinaus wurden 14 Personen und Organisationen im Rahmen von Maßnahmen gegen hybride Bedrohungen sanktioniert.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte den deutschen Bundestag und traf sich mit dem Bundespräsidenten Steinmeier und Bundeskanzler Merz, um über mögliche Waffenruhepläne und vorgezogene Wahlen in der Ukraine zu sprechen. Diese Gespräche finden vor dem Hintergrund wachsender Friedenshoffnungen statt, wobei beträchtliche Zugeständnisse, etwa ein Verzicht der Ukraine auf die NATO-Mitgliedschaft, diskutiert werden.
Der Kreml betont, dass der NATO-Beitritt der Ukraine sowie territoriale Zugeständnisse in der Region Donbass zentrale Themen bei Friedensverhandlungen bleiben. EU-Vertreter warnten davor, die Donbass-Region Russland zu überlassen, da dies die Souveränität der Ukraine gefährde. An den Verhandlungen in Berlin sind neben europäischen Staats- und Regierungschefs auch Vertreter der USA und der NATO beteiligt, was die hohe Relevanz der Gespräche unterstreicht.
