Machalet (SPD) fordert bundesweit einheitliche Regelung zur Kostenübernahme bei Rettungseinsätzen
Tanja Machalet, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag und SPD-Politikerin, betonte die Notwendigkeit einer bundesweiten Regelung zur Kostenübernahme bei Rettungseinsätzen. Sie hob hervor, dass die Angst,…
Machalet (SPD) fordert bundesweit einheitliche Regelung zur Kostenübernahme bei Rettungseinsätzen
Tanja Machalet, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag und SPD-Politikerin, betonte die Notwendigkeit einer bundesweiten Regelung zur Kostenübernahme bei Rettungseinsätzen. Sie hob hervor, dass die Angst, einen Rettungswagen zu rufen, die Menschen nicht davon abhalten dürfe, dringend medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Machalet unterstrich die Bedeutung einer zügigen Umsetzung der geplanten Notfallreform der Bundesregierung zur Lösung dieses Problems.
Zudem wies Machalet auf die Notwendigkeit einer Ersteinschätzung der Patienten bei Anrufen unter der Notrufnummer 112 hin, um unnötige Rettungswagen-Einsätze zu reduzieren. Derzeit verhandeln Städte und Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit den gesetzlichen Krankenkassen über die Kosten sogenannter Fehlalarme, bei denen Rettungswagen gerufen werden, der Patient aber vor Ort behandelt werden kann. Essen ist die erste Großstadt, die für solche Fälle eine Gebühr eingeführt hat, wobei für gesetzlich Versicherte ein Eigenanteil von 267 Euro vorgesehen ist.
