Bundesregierung plant Verbot für alkoholische Getränke bei Jugendlichen unter Aufsicht
Bundesregierung plant Verbot für alkoholische Getränke bei Jugendlichen unter Aufsicht
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der das sogenannte begleitete Trinken für 14- und 15-Jährige verbieten soll. Dies ist eine Reaktion auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich der gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums bei Jugendlichen.
In Deutschland dürfen Jugendliche ab 16 Jahren alkoholische Getränke wie Bier und Wein konsumieren. Bisher gab es jedoch eine Ausnahme, die es 14- und 15-Jährigen erlaubte, in Begleitung von Erziehungsberechtigten Alkohol zu trinken. Diese Regelung soll nun abgeschafft werden, um den Schutz junger Menschen zu stärken.
Der Gesetzentwurf wurde vom Bundeskabinett unter der Leitung von Familienministerin Karin Prien von der CDU genehmigt. Die Ministerin argumentiert, dass die bestehende Ausnahmeregelung den Schutz vor den gesundheitlichen und sozialen Folgen des Alkoholkonsums untergräbt und den Zielen der Bundesregierung zur Suchtprävention widerspricht.
Die Altersgrenze für den Konsum und Kauf von Bier, Wein und ähnlichen Getränken bleibt bei 16 Jahren. Stärkere alkoholische Getränke wie Schnaps dürfen ohnehin nur von Erwachsenen erworben und konsumiert werden. Der Vorstoß zur Abschaffung des begleiteten Trinkens folgt den Empfehlungen der Gesundheitsminister der Länder und der Bundesinitiative zur Suchtprävention.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
