Würdigungen für den „Visionär“ Arnulf Rainer
Würdigungen für den „Visionär“ Arnulf Rainer
Bundespräsident Alexander Van der Bellen nannte Arnulf Rainer „eine Ikone“, die sich auf radikale und kluge Weise mit Kunstgeschichte auseinandersetzte und einen neuen künstlerischen Ausdruck fand. Er war tief in der Geschichte der europäischen Malerei verwurzelt und erneuerte gleichzeitig die österreichische Kunst.
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) erklärte, Rainer habe sich mit seinem kompromisslosen Werk unter die Großen der Kunstgeschichte gereiht und die kreative Kraft Österreichs weit über die Grenzen hinaus sichtbar gemacht.
Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) bezeichnete Rainer als prägende Persönlichkeit der österreichischen Kunst, deren Werk Generationen von Künstlern inspiriert hat und deren Einfluss weit über seinen Tod hinaus spürbar bleiben wird.
Mehrere Vertreter aus Politik und Kunst, darunter Landeshauptleute und Museumsdirektoren, würdigten Rainers künstlerisches Erbe als revolutionär und erneuernd für die Nachkriegskunst. Das Arnulf Rainer Museum in Baden bei Wien bewahrt sein außergewöhnliches Werk.
Es wurde hervorgehoben, dass Rainer ein einflussreicher Lehrer an der Akademie der bildenden Künste Wien war, seine Kunst eine zutiefst menschliche Auseinandersetzung mit Identität und Erinnerung darstellt und er zu den bedeutendsten Künstlern zählt, die die Grenzen der Kunst erweiterten.
