Brand in Schweizer Skiort Crans-Montana: Dutzende Tote und Verletzte
Brand in Schweizer Skiort Crans-Montana: Dutzende Tote und Verletzte
Nach Angaben der Quelle
Kurzüberblick: Ein Brand in der Bar „Le Constellation“ im Schweizer Skiort Crans-Montana hat Dutzende Menschen getötet und etwa 115 weitere verletzt. Viele der Opfer sind jung. Die Behörden vermuten eine Unfallursache und schließen Brandstiftung aus. Während die Ermittlungen laufen, versammeln sich Menschen zu spontanen Gedenkfeiern.
Ein verheerender Brand in der überfüllten Bar „Le Constellation“ im Schweizer Skiort Crans-Montana während der Neujahrsfeierlichkeiten hat Dutzende Todesopfer gefordert und etwa 115 Menschen verletzt. Viele der Opfer sind jung, wobei die schwersten Fälle Patienten im Alter von 16 bis 26 Jahren betreffen. Unter den Vermissten sind 16 Italiener, und ein Dutzend weitere italienische Staatsangehörige werden in Krankenhäusern behandelt. Die Schweizer Polizei hat Brandstiftung als Ursache ausgeschlossen und vermutet einen Unfall. Es gab keine Festnahmen oder Verdächtigen. Die Staatsanwältin des Kantons Wallis, Beatrice Pilloud, lehnte es ab, Berichte zu kommentieren, wonach eine Kerze eine Holzdecke in der Bar in Brand gesetzt haben könnte, obwohl Videoaufnahmen dies zu zeigen scheinen. Unbestätigte Augenzeugenberichte sprechen von einer schmalen Treppe, die den Zugang zur Kellerbar erschwert haben könnte. Der Notfalleinsatz war massiv: 42 Krankenwagen, 13 Helikopter und drei Katastrophenfahrzeuge wurden aus der gesamten Region eingesetzt. Rund 35 Personen suchten selbst Hilfe in lokalen Zentren, während 80 weitere von Krankenhausdiensten versorgt wurden, viele davon in kritischem Zustand. Krankenhäuser in Lausanne, Zürich und Bern nehmen Opfer auf, und es gibt Hilfsangebote aus Italien, Frankreich und Deutschland. Die Behörden mahnen die Bevölkerung, die Notaufnahmen nicht mit vermeidbaren Vorfällen zu überlasten. „Le Constellation“ galt als beliebte Institution, besonders bei jungen Einheimischen, da es oft keinen Eintritt verlangte und ganzjährig geöffnet war. Zeugen berichteten von spontanen Gedenkfeiern vor der Bar, bei denen Freunde und Angehörige Blumen und Kerzen niederlegten. Der Präsident der Schweiz betonte, dass viele Opfer jung seien. Einige Nothelfer benötigten selbst Behandlung nach ihrem „heldenhaften Verhalten“, und viele junge Menschen vor Ort handelten schnell und mutig, um den Betroffenen zu helfen.
Quelle: www.theguardian.com
