Drei Tote nach Schießerei in NSW; mutmaßlicher Schütze flüchtig
Drei Tote nach Schießerei in NSW; mutmaßlicher Schütze flüchtig
Nach Angaben der Quelle
Kurzüberblick: In Lake Cargelligo, New South Wales, sind bei einer Schießerei drei Menschen getötet und eine weitere Person verletzt worden. Der mutmaßliche Schütze ist flüchtig, und die Polizei hat eine groß angelegte Fahndung eingeleitet. Die Bewohner werden dringend aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.
Vier Menschen wurden in der zentralwestlichen Region von New South Wales angeschossen – drei davon tödlich – und ein mutmaßlicher Schütze ist auf der Flucht. Die Polizei von NSW wurde am Donnerstag um 16:20 Uhr in die Bokhara Street in Lake Cargelligo, etwa 240 km südwestlich von Dubbo, gerufen und fand zwei Personen mit Schusswunden. Die 25-jährige Frau und der 19-jährige Mann wurden vor Ort behandelt, starben aber. Die Polizei wurde auch nach Berichten über eine weitere Schießerei in die Walker Street gerufen, wo sie eine verletzte 50-jährige Frau und einen 19-jährigen Mann fanden. Die Frau starb noch am Tatort, während der Mann in ernstem, aber stabilem Zustand ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Abgeordnete der Region, Roy Butler, bestätigte am Donnerstagabend, dass eine der Getöteten eine schwangere Frau war. Der mutmaßliche Täter, den die Polizei als 37-jährigen Mann mit dem Aussehen eines Aborigines/Torres Strait Islanders beschreibt, blieb verschwunden und soll in einem Fahrzeug „unterwegs“ sein. Die Polizei beschrieb das Fahrzeug als einen Pritschenwagen mit Gemeindebeschilderung, einer Metallpritsche, gut sichtbaren Markierungen an der Seite und einer Notlichtleiste auf dem Dach. Über Nacht wurden zahlreiche spezialisierte Polizeikräfte, darunter Mitglieder der taktischen Einsatzgruppe, Verhandlungsführer und Mordermittler, von PolAir und der Verteidigungskräfte eingeflogen. Eine groß angelegte Fahndung ist im Gange, und Polizeikräfte aus den umliegenden Gebieten wurden hinzugezogen. Die Öffentlichkeit wird dringend gebeten, das Gebiet zu meiden, und die Anwohner sollen in ihren Häusern bleiben. Die Polizei behandelt den mutmaßlichen Vorfall nicht als terrorbezogen. Der stellvertretende Polizeikommissar Andrew Holland sagte, die Tragödie werde „große Auswirkungen auf die Gemeinschaft“ haben.
Quelle: www.theguardian.com
