Zyperns Präsident fordert offene Diskussion über britische Militärbasen
Zyperns Präsident fordert offene Diskussion über britische Militärbasen
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Nachrichtenüberblick: Der zypriotische Präsident Nikos Christodoulides bezeichnete die britischen Militärbasen auf Zypern als „koloniale Folge“ und fordert Gespräche über deren Zukunft. Dies geschieht im Kontext jüngster Drohnenangriffe auf die Basis Akrotiri.
Präsident Nikos Christodoulides von Zypern hat die Notwendigkeit betont, die britischen Militärbasen auf der Insel zu diskutieren, die er als „koloniale Konsequenz“ bezeichnete. Bei seiner Ankunft zu einem EU-Gipfel in Brüssel kündigte er an, dass nach der Situation im Nahen Osten Gespräche mit der britischen Regierung stattfinden sollen. Die Basen Akrotiri und Dhekelia, die 1960 im Rahmen des Unabhängigkeitsvertrags von Großbritannien eingerichtet wurden, stehen im Fokus, nachdem Akrotiri kürzlich von Drohnen angegriffen wurde. Diese sollen von der libanesischen Gruppe Hisbollah abgefeuert worden sein. Während zwei Drohnen abgefangen wurden, verursachte eine dritte „minimale Schäden“. Christodoulides wies darauf hin, dass über 10.000 zypriotische Bürger in den britischen Basen leben und die Verantwortung für deren Sicherheit besteht. Die Verhandlungen über die Zukunft der Basen könnten jedoch kompliziert werden, da mehrere Länder und Gemeinschaften involviert sind. Die britische Verteidigungsministerin betonte die enge militärische Zusammenarbeit mit Zypern. نقلاً عن [المصدر]
Originalquelle: www.bbc.com
