Niedersächsische Linke plant Dialog mit jüdischen Verbänden nach umstrittenem Beschluss
Niedersächsische Linke plant Dialog mit jüdischen Verbänden nach umstrittenem Beschluss
نقلاً عن Deutschlandfunk
Nachrichtenüberblick: Die Niedersächsische Linke reagiert auf Kritik an ihrem Antizionismus-Beschluss und sucht das Gespräch mit jüdischen Organisationen. Der Beschluss, der Vorwürfe gegen die israelische Regierung enthält, hat zu einer Distanzierung innerhalb der Partei geführt.
In einer aktuellen Erklärung betont die Niedersächsische Linke, dass der Kampf gegen Antisemitismus ein zentraler Bestandteil linker Politik sei. Der umstrittene Beschluss des Landesverbands, der unter anderem den ‚real existierenden Zionismus‘ ablehnt und die israelische Regierung des Genozids im Gazastreifen beschuldigt, wurde von der Bundespartei scharf kritisiert. Der brandenburgische Antisemitismusbeauftragte Büttner trat daraufhin aus der Partei aus. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Schuster, äußerte, die Linke biete dem Judenhass ein Zuhause. Die Partei nimmt die Kritik ernst und sucht nun den Dialog mit jüdischen Verbänden.
Originalquelle: www.deutschlandfunk.de
