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    Tagespuls März 24, 2026

    Investitionsschwäche in Deutschland: Infrastruktur im Niedergang

    Die Nettoinvestitionsquote in Deutschland ist seit Jahren rückläufig, was zu einer maroden Infrastruktur führt.

    Cem Ince, Abgeordneter der Partei Die Linke, kritisierte die unzureichenden Investitionen des Staates und forderte eine Investitionsoffensive sowie eine Vermögensteuer zur Finanzierung. Die Nettoanlageninvestitionsquote fiel von 7,31 Prozent (1991-1999) auf durchschnittlich 1,02 Prozent (2020-2025). Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) beobachtet eine anhaltende Investitionsschwäche, insbesondere im Bau, und stellt fest, dass über 80 Prozent der Investitionen aus dem Privatsektor stammen, wo es an Zuversicht mangelt. IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt äußerte Bedenken, dass öffentliche Investitionen aus dem Sondervermögen die Privatwirtschaft nicht ausreichend ankurbeln könnten.


    Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de