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    Tagespuls April 2, 2026

    Kritik an Israels Todesstrafe: Doppelte Standards im Menschenrechtsdiskurs

    Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Beck, äußerte sich im Deutschlandfunk kritisch zur Ausweitung der Todesstrafe in Israel.

    Beck hofft, dass israelische Gerichte die Anwendung der Todesstrafe ablehnen und kritisierte die Äußerungen des Menschenrechtsbeauftragten Castellucci, der die Todesstrafe in deutschen Partnerstaaten verurteilt. Beck wies darauf hin, dass die Todesstrafe auch in Ländern wie Algerien, Ägypten und den USA gesetzlich verankert sei. Israels Parlament hatte kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das Exekutionen für Palästinenser vorsieht, die Israelis töten, jedoch nicht umgekehrt. Castellucci bezeichnete das Gesetz als diskriminierend, während der israelische Botschafter in Deutschland, Prosor, dies als „arrogante Belehrungen“ abtat.


    Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de