AfD-Chefin Weidel im TV-Interview: Kritik an Regierung und CDU
AfD-Chefin Weidel im TV-Interview: Kritik an Regierung und CDU
Alice Weidel, Bundesvorsitzende der AfD, äußerte sich im Sommerinterview des ZDF kritisch zur Regierung und der CDU sowie zu klimapolitischen Maßnahmen. Zudem erklärte sie, die AfD sei bereit, in mehreren Bundesländern und auf Bundesebene Verantwortung zu übernehmen.
Alice Weidel, Bundesvorsitzende der AfD, nutzte ihr Sommerinterview im ZDF, das aufgrund von Sicherheitsbedenken in Wien aufgezeichnet wurde, um harte Kritik an der aktuellen Regierung und der CDU zu üben. Sie bezeichnete die derzeitige politische Führungsriege als „Flachzangen“ und erklärte, dass die CDU keine weitere Bundestagswahl gewinnen werde. Für die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands machte sie den Euro verantwortlich und kündigte an, dass die AfD im Falle einer Regierungsbeteiligung die Abschaffung der Gemeinschaftswährung vorantreiben werde.
Im Interview zeigte sich Weidel siegessicher hinsichtlich der anstehenden Landtagswahlen. Sie betonte, die AfD sei bereit, die Regierungsverantwortung in Bundesländern wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu übernehmen und strebe langfristig auch eine führende Rolle auf Bundesebene an. Die CDU kritisierte sie scharf und warf der Partei vor, sie habe ihre Glaubwürdigkeit verloren und täusche die Bürger systematisch. Ihrer Meinung nach beschädige die sogenannte Brandmauer gegen die AfD die CDU selbst.
Darüber hinaus distanzierte sich Weidel von klimapolitischen Vorbildern wie Wien und sprach sich gegen Maßnahmen aus, die den industriellen Kern Deutschlands gefährden könnten. Für sie gehöre der Wechsel zwischen Wärme- und Kälteperioden zum natürlichen Klimageschehen. Mit Blick auf internationale Kooperation erklärte Weidel zudem, sie wolle sich von der in Österreich regierenden rechtspopulistischen FPÖ inspirieren lassen, die aktuell in mehreren Landesregierungen vertreten ist.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
