Änderungen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sorgen für Kritik
Änderungen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sorgen für Kritik
Bundesministerin Prien plant eine Neuausrichtung des Programms „Demokratie leben!“, um die Effizienz der jährlichen Fördersumme von 191 Millionen Euro zu steigern.
Die Neugestaltung sieht vor, zahlreichen bislang geförderten Projekten, darunter der Zentralrat der Juden, die Mittel zu entziehen. Kritiker, darunter Vertreter der Grünen und der SPD, warnen vor einer Delegitimierung wichtiger Akteure und bemängeln die fehlende Abstimmung. Prien begründet die Maßnahmen mit unzureichenden Ergebnissen der bisherigen Förderungen. Zukünftig sollen die Mittel verstärkt an Schulen und Sportvereine fließen, während die unabhängige Überprüfung des Programms im Koalitionsvertrag festgelegt wurde.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
