Außenminister Wadephul besucht Ukraine und verurteilt russische Angriffe
Außenminister Wadephul besucht Ukraine und verurteilt russische Angriffe
Kurz vor dem 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine ist Außenminister Johann Wadephul unangekündigt nach Kiew gereist, um Solidarität zu zeigen und Gespräche mit der ukrainischen Führung zu führen. Dabei prangerte er die verschärften Angriffe Russlands auf die Zivilbevölkerung an und sicherte weitere Unterstützung zu.
Unmittelbar vor den Feierlichkeiten zum 35-jährigen Unabhängigkeitstag der Ukraine ist Außenminister Johann Wadephul zu einem Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen. Seine Reise erfolgte aus Sicherheitsgründen ohne vorherige Ankündigung. Nach seiner Ankunft mit einem Sonderzug führte der CDU-Politiker intensive Gespräche mit der ukrainischen Regierung über Winterhilfsmaßnahmen und den Ausbau der Sicherheitszusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine.
Wadephul verurteilte in seinen Statements die zunehmenden Raketen- und Drohnenangriffe durch Russland, die insbesondere zivile Infrastruktur und die Lebensgrundlagen der ukrainischen Bevölkerung ins Visier nehmen. Er warf der russischen Führung vor, den Durchhaltewillen des Landes mit gezielter Zerstörung brechen zu wollen. „Nie zuvor wurden in so kurzer Zeit so viele Raketen abgefeuert“, betonte er und sicherte der Ukraine weitere militärische und finanzielle Unterstützung zu, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Der Außenminister deutete außerdem „Zeichen der Schwäche“ im russischen Regime an, die sich durch zunehmend repressives Verhalten und verschärfte Propaganda bemerkbar machten. Er hoffe, dass der wirtschaftliche Druck Russland zu Friedensverhandlungen bewegen werde. Wadephul betonte erneut die zentrale Rolle Deutschlands bei der Unterstützung der Ukraine, um das Leid der Bevölkerung zu lindern und ihren Kampf für Freiheit und Souveränität zu stärken.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
