Baltische Staaten relativieren Bedeutung des CIA-Besuchs in Moskau
Baltische Staaten relativieren Bedeutung des CIA-Besuchs in Moskau
Die Führer Estlands und Lettlands haben die Relevanz des Besuchs von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau heruntergespielt, trotz Warnungen vor russischen Hybridkriegsoperationen.
Estlands Außenminister Margus Tsahkna und Lettlands Premierminister Andris Kulbergs äußerten sich zur Bedeutung des seltenen Besuchs von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau. Tsahkna betonte, dass die Bedrohung durch Russland für die Region unverändert bleibe und verwies auf die regelmäßigen Treffen US-amerikanischer Beamter mit russischen Vertretern während der Aggression Russlands gegen die Ukraine. Kulbergs erklärte, dass es derzeit keinen Anlass zur Besorgnis gebe. Der Besuch fand im Kontext von Warnungen von Geheimdienstvertretern statt, die auf mögliche hybride Kriegsoperationen Russlands, einschließlich Sabotage und falscher Flaggenangriffe, hinwiesen. Berichten zufolge war Ratcliffes Ziel, Moskau vor Angriffen auf NATO-Staaten, insbesondere die baltischen Staaten, zu warnen. Die CIA hat sich zu den Gesprächen nicht geäußert, während der russische Geheimdienstchef Sergei Naryshkin die Treffen als „arbeitsbezogen“ charakterisierte.
Quelle: timesofindia.indiatimes.com
