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    Tagespuls März 30, 2026

    Bundesregierung äußert Bedenken zur israelischen Todesstrafe

    Die Bundesregierung zeigt sich besorgt über die Pläne Israels, die Todesstrafe für bestimmte Vergehen einzuführen.

    Regierungssprecher Meyer betonte in Berlin, dass die Entscheidung in Israel getroffen werde, äußerte jedoch grundsätzliche Bedenken. In einer gemeinsamen Erklärung hatten bereits die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens ähnliche Sorgen geäußert. Das israelische Parlament wird voraussichtlich heute über zwei Gesetzentwürfe abstimmen, die eine Verurteilung zum Tode mit einfacher Mehrheit für des Terrors beschuldigte Palästinenser und für Beteiligte am Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 vorsehen. Die Todesstrafe wurde in Israel zuletzt 1962 gegen Adolf Eichmann vollstreckt.


    Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de