Bundesregierung lehnt Trumps Umbenennung von Lake Ontario ab
Bundesregierung lehnt Trumps Umbenennung von Lake Ontario ab
Die Bundesregierung hat entschieden, die von Donald Trump initiierte Umbenennung des Lake Ontario in ‚Lake America‘ nicht zu übernehmen. Der See behält für Deutschland seinen bisherigen Namen.
Die Bundesregierung hat klargestellt, dass sie den durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump umbenannten Lake Ontario weiterhin unter seinem bisherigen Namen führen wird. Trump hatte in seiner zweiten Amtszeit den Grenzsee zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada in ‚Lake America‘ umbenannt. Berlin betont jedoch, dass diese Entscheidung keine Auswirkungen auf Deutschland habe.
Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte, dass die Umbenennung des Sees eine rein nationale US-Entscheidung sei. ‚Für uns heißt es weiter Lake Ontario, wie der übliche Name ist‘, sagte der Sprecher am Montag. Er wies darauf hin, dass die Benennung von geografischen Bezeichnungen nicht Anlass für politische Konflikte sein sollte. Die deutsche Position sei klar, und eine Änderung des Namens sei nicht geplant.
Hintergrund der Umbenennung scheint der anhaltende Zollstreit zwischen den USA und Kanada zu sein, in dem sich Trump wiederholt kritisch gegenüber Kanada äußerte. Während seiner Amtszeit nutzte Trump einseitige Umbenennungen wie diese zunehmend als politische Machtdemonstration. So wurde auch der Golf von Mexiko von ihm als ‚Golf von Amerika‘ bezeichnet. Für die Bundesregierung ändert sich an der internationalen Bezeichnung solcher Gewässer jedoch nichts.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
