EU-Kommission will CO2-Importgebühr auf Maschinen ausweiten
Die Europäische Kommission plant, den CO2-Grenzausgleich auf 180 Produkte auszuweiten und damit über Stahl, Aluminium und Zement hinauszugehen. Künftig sollen auch Importgüter, die überwiegend aus Stahl und Aluminium…
EU-Kommission will CO2-Importgebühr auf Maschinen ausweiten
Die Europäische Kommission plant, den CO2-Grenzausgleich auf 180 Produkte auszuweiten und damit über Stahl, Aluminium und Zement hinauszugehen. Künftig sollen auch Importgüter, die überwiegend aus Stahl und Aluminium bestehen, wie Fabrikmaschinen und Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, einbezogen werden. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Produzenten zu stärken, die CO2-Zertifikate für ihre Emissionen während der Produktion erwerben müssen.
Hersteller aus Drittländern tragen diese Kosten bislang nicht, weshalb der CO2-Grenzausgleich diese Wettbewerbsverzerrung ausgleichen soll. Das Europäische Parlament und die 27 EU-Mitgliedsstaaten sollen nun über die Vorschläge verhandeln. Diese Initiative zeigt die fortlaufenden Bemühungen der EU, Handelspolitik und Umweltziele miteinander zu verbinden.
