EU strebt verstärkte Zusammenarbeit mit Ostasien zur Stärkung der Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit an
EU strebt verstärkte Zusammenarbeit mit Ostasien zur Stärkung der Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit an
Die EU plant, ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Ostasien auszubauen, um auf die wachsenden Herausforderungen durch autoritäre Regierungen zu reagieren. Ein neuer Bericht fordert eine engere Kooperation mit demokratischen Partnern wie Japan, Südkorea und Taiwan.
In Anbetracht der sich verändernden geopolitischen Lage hat das Europäische Parlament die Notwendigkeit betont, die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Partnern in Ostasien zu intensivieren. Der am 24. Juni verabschiedete Bericht des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten hebt hervor, dass die zunehmende Einflussnahme autoritärer Modelle in der Region eine koordinierte Antwort der EU erfordert.
Die Abgeordneten fordern eine tiefere wirtschaftliche Zusammenarbeit, um die strategische Abhängigkeit der EU zu verringern und die wirtschaftliche Sicherheit zu stärken. Insbesondere wird die Diversifizierung von Lieferketten und der Zugang zu kritischen Technologien wie Halbleitern und Batterien als entscheidend erachtet, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu sichern.
Darüber hinaus wird eine verstärkte militärisch-industrielle Kooperation mit Japan und Südkorea in Bereichen wie Cybersicherheit und Verteidigungstechnologien gefordert. Der Bericht schlägt auch die Schaffung eines speziellen Kooperationsrahmens zwischen der EU und Taiwan vor, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen und gemeinsame Sicherheitsinteressen zu fördern.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
