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  • Exilierter Kronprinz fordert Welt zur Unterstützung beim Sturz der iranischen Regierung auf

    Tagespuls Januar 16, 2026

    Exilierter Kronprinz fordert Welt zur Unterstützung beim Sturz der iranischen Regierung auf

    Nach Angaben der Quelle

    Kurzüberblick: Reza Pahlavi, der im Exil lebende Sohn des letzten iranischen Schahs, hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, den Protestierenden im Iran beim Sturz der Regierung zu helfen. Er äußerte sich zuversichtlich, dass die „Islamische Republik fallen wird – nicht ob, sondern wann“.

    Reza Pahlavi, ein in den USA ansässiger Oppositionsführer, bat die Welt, die Führung der iranischen Revolutionsgarden ins Visier zu nehmen, was „unsere Aufgabe erleichtern und weiteren Verlust von Menschenleben verhindern“ würde. Er forderte zudem wirtschaftlichen Druck, die Ausweisung iranischer Diplomaten, die Freilassung aller politischen Gefangenen und den Einsatz von Satelliteninternet (Starlink) sowie anderen sicheren Kommunikationsmitteln, um die Konnektivität im Iran zu ermöglichen. Die Proteste, die am 28. Dezember wegen der Wirtschaftslage begannen und sich zu Forderungen nach dem Ende der Herrschaft des Obersten Führers Ali Hosseini Khamenei entwickelten, haben laut einer Menschenrechtsgruppe (HRANA) zu mindestens 2.677 bestätigten Todesfällen geführt, während über 1.600 weitere überprüft werden. Etwa 19.000 Demonstranten wurden verhaftet. Die iranische Regierung bezeichnet die Proteste als „Unruhen“, die von Irans Feinden unterstützt werden, und hat seit dem 8. Januar einen Internet-Blackout verhängt. Pahlavi behauptete, Teile des iranischen Sicherheitsapparats hätten sich geweigert, an der Niederschlagung teilzunehmen, und die iranischen Behörden hätten Kämpfer aus ausländischen Milizen eingesetzt. Er schwor, in den Iran zurückzukehren, und legte einen Plan für eine neue Verfassung vor, die auf territorialer Integrität, Trennung von Religion und Staat, individuellen Freiheiten und dem Recht des Volkes auf die Wahl seiner Regierungsform basieren soll. Er betonte, dass es Sache des iranischen Volkes sei, über die zukünftige Führung zu entscheiden. Die BBC und die meisten anderen internationalen Nachrichtenorganisationen können nicht aus dem Iran berichten, was die Informationsbeschaffung und -überprüfung erschwert. Bewohner in vier Städten – Teheran, Karadsch, Isfahan und Sanandadsch – teilten der BBC am Freitag mit, dass keine Proteste stattfanden, Sicherheitskräfte jedoch weiterhin auf den Straßen präsent waren.

    Quelle: www.bbc.com