Forderungen nach Reform des Strafrechts nach Anschlag auf CSD in Berlin
Forderungen nach Reform des Strafrechts nach Anschlag auf CSD in Berlin
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin fordern Politiker eine Überprüfung des Strafrechts, insbesondere im Umgang mit Gefährdern.
Der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, äußerte in einem Interview mit dem Magazin „Stern“, dass die Politik den Rechtsrahmen angesichts des Vorfalls nicht ignorieren dürfe. Er plädierte dafür, im Falle von Gefährdern das Erwachsenenstrafrecht anzuwenden. Bundesinnenminister Dobrindt kritisierte die milde Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung für den mutmaßlichen Attentäter, der zuvor wegen der Vorbereitung eines islamistischen Terroraktes verurteilt worden war. Die Diskussion über die Angemessenheit der Strafen wird durch die Tatsache angeheizt, dass der Täter trotz seiner Radikalisierung und eines belastenden Strafregisters freigelassen wurde.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
