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  • Iran-Krieg: Auswirkungen auf Finanzmärkte und drohender Preisschock bei Halbleitern

    Tagespuls März 12, 2026

    Iran-Krieg: Auswirkungen auf Finanzmärkte und drohender Preisschock bei Halbleitern

    Nach Angaben der Quelle

    Kurzüberblick: Der Iran-Krieg dominiert die globalen Finanzmärkte. Der neue religiöse Führer Modschtaba Chamenei kündigte an, dass die Straße von Hormus geschlossen bleibe und Angriffe auf Nachbarstaaten fortgesetzt würden. Dies führt zu Bedenken hinsichtlich eines Preisschocks in der Halbleiterindustrie. Zudem wurden Details zum Geschäftsbericht der Deutschen Bank bekannt.

    Die Auswirkungen des Iran-Kriegs sind das bestimmende Thema an den globalen Finanzmärkten. Modschtaba Chamenei, der neue religiöse Führer des Irans und Sohn des getöteten Vorgängers Ali Chamenei, gab am Donnerstag erstmals ein offizielles Statement ab. Demnach bleibe die Straße von Hormus weiterhin geschlossen, und die Angriffe auf Nachbarstaaten am Persischen Golf sollen fortgesetzt werden, wie iranische Staatsmedien berichteten. Die wichtige Straße von Hormus gilt aktuell als unpassierbar, auch wegen Berichten über eine angebliche Verminung durch den Iran. In der Nacht zum Donnerstag wurden drei Schiffe im Persischen Golf durch iranische Angriffe beschädigt. Auf zwei Öltankern vor der irakischen Küste brachen zudem Feuer aus, bei denen mindestens ein Besatzungsmitglied ums Leben kam. Markus Hinterberger, Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage und Märkte, erörtert die Auswirkungen auf die Märkte. Zudem werfen Today-Host Anis Micijevic und Handelsblatt-Chipbranchenreporter Joachim Hofer einen Blick auf die Halbleiterindustrie, wo wegen des Kriegs im Nahen Osten der nächste Preisschock droht. Ebenfalls Thema ist der Geschäftsbericht der Deutschen Bank für das Jahr 2025, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Hier stechen zwei Punkte hervor: eine Klage von vier Ex-Managern, die von der Deutschen Bank 695 Millionen Euro Schadenersatz fordern, sowie die Boni für die Beschäftigten, die auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen sind. Handelsblatt-Bankenreporter Dennis Schwarz erklärt die Hintergründe.

    Quelle: www.handelsblatt.com