Israel plant Verbot für 37 Hilfsorganisationen im Gazastreifen
Israel plant Verbot für 37 Hilfsorganisationen im Gazastreifen
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Kurzüberblick: Israel beabsichtigt, 37 Hilfsorganisationen ab Donnerstag aus dem Gazastreifen zu verbannen, falls diese keine detaillierten Informationen über ihr palästinensisches Personal vorlegen. Dies stößt auf Kritik von UN und EU und wird voraussichtlich die bereits unzureichende humanitäre Hilfe erheblich beeinträchtigen.
Israel plant, ab Donnerstag 37 Hilfsorganisationen die Tätigkeit im Gazastreifen zu untersagen. Die Maßnahme tritt in Kraft, es sei denn, die Organisationen übermitteln detaillierte Informationen über ihr palästinensisches Personal. Diese Entscheidung stößt auf wachsende Kritik der Vereinten Nationen und der Europäischen Union. Mehrere Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben der Nachrichtenagentur AFP mitgeteilt, dass die neuen Regeln erhebliche Auswirkungen auf die Lieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten in den Gazastreifen haben werden. Humanitäre Gruppen warnen zudem, dass die derzeitige Hilfe bereits nicht ausreicht, um die Bedürfnisse des verwüsteten Gebiets zu decken. Die Details wurden von FRANCE 24 Korrespondentin Noga Tarnopolsky aus Jerusalem berichtet.
Quelle: www.france24.com
