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    Tagespuls März 11, 2026

    Porsche verzeichnet massiven Gewinneinbruch und senkt Ziele für 2026

    Nach Angaben der Quelle

    Kurzüberblick: Porsche hat 2025 einen Gewinneinbruch von 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro erlitten, bedingt durch das schwache China-Geschäft, US-Importzölle und eine kostspielige Strategieanpassung bei der E-Mobilität. Das Unternehmen plant eine Neuausrichtung und setzt sich auch für 2026 verhaltene Profitabilitätsziele.

    Der Sportwagenbauer Porsche AG hat ein schwieriges Jahr hinter sich, in dem der Gewinn nach Steuern 2025 um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro einbrach, verglichen mit fast 3,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank um fast ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro. Die Dividende soll entsprechend von 2,31 Euro auf 1,01 Euro je Vorzugsaktie und auf 1,00 Euro je Stammaktie gekürzt werden. Als Hauptursachen für den Gewinneinbruch werden das stockende Geschäft in China, US-Importzölle und die geringere Nachfrage nach Elektro-Modellen genannt. Eine Strategiewende, die eine Verlängerung der Verbrenner-Modelle vorsieht, verursachte allein rund 2,4 Milliarden Euro an Kosten für Projektumstellungen und Abschreibungen. Zusätzlich fielen rund 700 Millionen Euro für die Abwicklung geplanter Batteriefabriken und weitere 700 Millionen Euro für US-Zölle an, was die Sonderkosten auf insgesamt rund 3,9 Milliarden Euro trieb. Im Autogeschäft lag der Gewinn vor Steuern damit nur noch bei 90 Millionen Euro. Für 2026 erwartet Porsche weiterhin herausfordernde Marktbedingungen und geopolitische Unsicherheiten. Die Umsatzrendite des operativen Ergebnisses wird zwischen 5,5 und 7,5 Prozent prognostiziert, was unter den Erwartungen von Analysten liegt. Der neue CEO Michael Leiters kündigte eine umfassende Neuausrichtung an, um das Produktportfolio in margenstärkeren Segmenten zu erweitern und das Unternehmen schlanker und schneller zu machen, unter anderem durch den Abbau von Hierarchien und Bürokratie.

    Quelle: www.tagesschau.de