Rückgang der Inobhutnahmen durch Jugendämter in Deutschland
Rückgang der Inobhutnahmen durch Jugendämter in Deutschland
Laut dem Statistischen Bundesamt ist die Zahl der Inobhutnahmen im Jahr 2024 um sieben Prozent gesunken, was einem Rückgang von etwa einem Viertel innerhalb von zwei Jahren entspricht.
Die Abnahme der Inobhutnahmen, die zuvor drei Jahre lang gestiegen waren, wird mit den schwankenden Fallzahlen unbegleiteter minderjähriger Einreisender in Verbindung gebracht. Die Fälle reduzierten sich innerhalb eines Jahres von rund 30.800 auf knapp 16.500. Die häufigsten Gründe für Inobhutnahmen waren die Überforderung der Eltern (32 Prozent), unbegleitete Einreisen (29 Prozent), Vernachlässigung (16 Prozent), körperliche Misshandlung (15 Prozent) und psychische Misshandlung (11 Prozent), oft in Kombination.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
