Selenskyj fordert Einfrieren der Frontlinie bei Beginn der Ukraine-Friedensgespräche in Berlin
In Berlin haben Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs begonnen, an denen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, sein Team und die US-Delegation zunächst unter sich sprechen. Selenskyj zeigte…
Selenskyj fordert Einfrieren der Frontlinie bei Beginn der Ukraine-Friedensgespräche in Berlin
In Berlin haben Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs begonnen, an denen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, sein Team und die US-Delegation zunächst unter sich sprechen. Selenskyj zeigte Bereitschaft, die NATO-Beitrittsambitionen der Ukraine aufzugeben zugunsten bilateraler Sicherheitsgarantien der USA und europäischer Partner, um weitere russische Invasionen zu verhindern. Dies stellt einen bedeutenden Wandel dar, da die Ukraine lange Zeit die NATO-Mitgliedschaft als Schutz angestrebt hatte. Gleichzeitig wies Selenskyj Russlands Forderung nach Abzug ukrainischer Truppen aus den von der Ukraine kontrollierten Gebieten in Donezk und Luhansk entschieden zurück.
Russland bleibt bei seinen Gebietsansprüchen unnachgiebig und dämpfte die Erwartungen vor den Gesprächen. Kreml-Berater Juri Uschakow äußerte Zweifel an konstruktiven Ergebnissen und betonte Putins Ablehnung, von territorialen Forderungen abzurücken. Während die Verhandlungen auf verschiedenen diplomatischen Ebenen fortgesetzt werden, nehmen offizielle russische Vertreter nicht teil. Die Ukraine und europäische Partner fordern Änderungen an einem von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Friedensplan, doch Details der Gespräche wurden nicht veröffentlicht.
