Spanischer Premier fordert dringendes EU-Treffen nach Krise in Ceuta
Spanischer Premier fordert dringendes EU-Treffen nach Krise in Ceuta
Pedro Sánchez hat ein sofortiges Treffen der EU-Innenminister einberufen, um auf die Reaktionen der Mitgliedstaaten zur jüngsten Grenzkrise in Ceuta zu reagieren.
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez hat angesichts der massiven Grenzübertritte in die spanische Enklave Ceuta ein dringendes Treffen der EU-Innenminister gefordert. In den vergangenen Tagen überquerten mehr als 50.000 Menschen die Grenze von Marokko nach Ceuta, was zu mindestens 67 Todesfällen führte. Sánchez kritisierte die „egoistischen und polarisierenden“ Reaktionen einiger EU-Staaten, die sogar eine Suspendierung Spaniens aus dem Schengen-Raum forderten. Bis Freitagabend hatten über 48.000 Personen freiwillig nach Marokko zurückgekehrt, jedoch bleibt die Situation angespannt, da mehrere tausend Migranten weiterhin in Ceuta sind. Der Präsident von Ceuta, Juan Jesús Vivas, betonte die Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen aufrechtzuerhalten, um die lokale Bevölkerung zu schützen. Die Krise hat die Einheit der EU in Fragen der Außengrenzenpolitik auf die Probe gestellt.
Quelle: freerepublic.com
