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    Tagespuls März 4, 2026

    Tech-Giganten reagieren auf Nahost-Konflikt: Büros geschlossen, Mitarbeiter gestrandet

    Nach Angaben der Quelle

    Kurzüberblick: Große Technologieunternehmen wie Nvidia, Amazon und Google passen ihre Operationen im Nahen Osten an, nachdem US-israelische Angriffe auf den Iran und iranische Vergeltungsschläge die Region destabilisiert haben. Nvidia hat seine Büros in Dubai vorübergehend geschlossen, Amazon weist seine Mitarbeiter an, remote zu arbeiten, und Google-Mitarbeiter sind in Dubai gestrandet. Amazon meldet zudem Drohnenangriffe auf Rechenzentren in den VAE und Bahrain.

    Nach den jüngsten US-israelischen Angriffen auf den Iran und den darauf folgenden iranischen Vergeltungsschlägen im Nahen Osten ergreifen große Technologieunternehmen Maßnahmen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten und ihre Operationen anzupassen. Der Konflikt hat das zivile Leben, den Internetzugang im Iran, Flugrouten und Energielieferungen in der Region gestört. **Nvidia** hat seine Büros in Dubai vorübergehend geschlossen, wobei die Mitarbeiter von dort aus remote arbeiten. CEO Jensen Huang bestätigte in einer internen E-Mail, dass das Krisenmanagementteam des Unternehmens die betroffenen Mitarbeiter und deren Familien im Nahen Osten, einschließlich der rund 6.000 Nvidia-Mitarbeiter in Israel, aktiv unterstützt. Israel ist Nvidias größter Forschungs- und Entwicklungsstandort außerhalb der USA. Alle betroffenen Mitarbeiter und ihre unmittelbaren Familien seien sicher. **Amazon** hat alle seine Firmenmitarbeiter im Nahen Osten angewiesen, remote zu arbeiten und lokale Regierungsrichtlinien zu befolgen. Das Unternehmen meldete zudem, dass zwei seiner Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt von Drohnen getroffen und eine Einrichtung in Bahrain durch einen Drohnenangriff in der Nähe beschädigt wurden. Diese Standorte sind offline, und einige Amazon Web Services (AWS)-Anwendungen sind weiterhin betroffen. AWS empfiehlt Kunden, ihre Daten zu sichern oder Workloads in andere Regionen zu migrieren. **Alphabet (Google)** sieht sich mit der Situation konfrontiert, dass Dutzende seiner Mitarbeiter nach einer Vertriebskonferenz in Dubai aufgrund massiver Flugausfälle gestrandet sind. Das Unternehmen erklärte, dass die Mehrheit der betroffenen Mitarbeiter nicht in den USA, sondern in der Region ansässig sei. Google überwacht die schnelllebige Situation und konzentriert sich auf die Sicherheit und das Wohlergehen seiner Mitarbeiter. Dubai und Tel Aviv sind wichtige Drehkreuze für Googles Cloud- und Vertriebsaktivitäten in der Region. Auch das soziale Medienunternehmen **Snap** hat seine Mitarbeiter in seinen vier Büros im Nahen Osten angewiesen, bis auf Weiteres remote zu arbeiten. Das US-Außenministerium hat Amerikaner aufgefordert, die Länder im Nahen Osten umgehend zu verlassen, und arbeitet daran, militärische und Charterflüge zur Evakuierung von Amerikanern zu sichern. Seit den Angriffen am Wochenende wurden laut Cirium über 11.000 Flüge im Nahen Osten gestrichen.

    Quelle: www.cnbc.com