Übergangsverwaltung berät in Kairo erstmals über Gazastreifen
Übergangsverwaltung berät in Kairo erstmals über Gazastreifen
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Kurzüberblick: Die palästinensische Übergangsverwaltung des Gazastreifens hat in Kairo ihr erstes Treffen abgehalten, um den Wiederaufbau des Gebiets zu besprechen. Die Kosten werden auf etwa 50 Milliarden US-Dollar geschätzt.
In Kairo ist die palästinensische Übergangsverwaltung des Gazastreifens erstmals zusammengekommen. Sie will sich um den Wiederaufbau des zerstörten Küstenstreifens kümmern. Laut UN-Schätzung wird das etwa 50 Milliarden US-Dollar kosten. Der Chef des Komitees, Ali Schaath, äußerte, dass die Palästinenser sich auf die Arbeit des Komitees freuen. Die neue Übergangsverwaltung soll unter Überwachung der USA agieren. Der Gazastreifen war zuvor fast zwei Jahrzehnte lang von der Hamas regiert worden. Die Übergangsverwaltung besteht aus 15 Palästinensern, angeführt von Schaath. Die US-Regierung hat den Beginn der zweiten Phase der Waffenruhe im Gazastreifen bekanntgegeben. Die Übergangsverwaltung soll für alltägliche Entscheidungen, einschließlich des Wiederaufbaus, zuständig sein. Schaath plant, zunächst Infrastruktur und Wirtschaft wiederherzustellen, was etwa drei Jahre in Anspruch nehmen könnte. Es gilt, 68 Millionen Tonnen Trümmer zu beseitigen, was durch nicht explodierte Munition erschwert wird. Die UN schätzen, dass der Wiederaufbau bis zum Jahr 2040 dauern könnte. Ein weiteres Problem ist die Entwaffnung der Hamas, die sich als schwierig erweist. Die Waffenruhe zwischen Hamas und Israel ist fragil, und beide Seiten werfen sich Verstöße vor.
Quelle: www.tagesschau.de
