Language / اللغة:
  • ar
  • de
  • en
  • US-Tankflugzeug im Irak abgestürzt, Explosionen in Teheran gemeldet

    Tagespuls März 13, 2026

    US-Tankflugzeug im Irak abgestürzt, Explosionen in Teheran gemeldet

    Nach Angaben der Quelle

    Kurzüberblick: Ein US-Tankflugzeug ist nach Angaben des US-Militärs im Westen des Irak abgestürzt, während iranische Staatsmedien Explosionen in Teheran melden. Zuvor wurden bei einem Raketenangriff auf Nordisrael mindestens 58 Menschen verletzt. US-Präsident Trump erneuerte seine Drohungen gegen den Iran, und die USA erlaubten vorübergehend den Verkauf von russischem Öl.

    Ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 ist nach Angaben des US-Militärs im Westen des Irak abgestürzt. Das zuständige US-Kommando (Centcom) teilte mit, der Vorfall habe sich in verbündetem Luftraum ereignet und sei weder auf feindlichen noch auf verbündeten Beschuss zurückzuführen. Rettungsmaßnahmen dauern an; mindestens fünf Personen waren an Bord. Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe, der Islamische Widerstand im Irak, behauptet jedoch, das Flugzeug abgeschossen zu haben. In Irans Hauptstadt Teheran haben sich iranischen Staatsmedien zufolge mehrere Explosionen ereignet. Bewohner berichteten von bebenden Häusern, die stärksten Explosionen waren im Süden der Stadt zu hören. Berichte über Verletzte liegen bisher nicht vor. Bei einem Raketenangriff auf Sarsir, eine Stadt in Nordisrael, wurden mindestens 58 Menschen verletzt, eine Person davon kritisch. Die libanesische Hisbollah-Miliz bekannte sich zu dem Angriff. Im Südwesten von Beirut wurde bei einem israelischen Angriff ein Mensch getötet; die israelische Armee gab an, ein Hisbollah-Mitglied ins Visier genommen zu haben. In der autonomen Kurdenregion Erbil im Nordirak wurde ein französischer Armeeangehöriger getötet und mehrere weitere verletzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Angriff als „inakzeptabel“. Die saudi-arabische Armee hat nach eigenen Angaben dutzende Drohnen in ihrem Luftraum abgefangen und zerstört. Angesichts der Energiekrise erlaubte die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Rohöl und Erdölprodukten, die vor dem 12. März verladen wurden, bis zum 11. April. Dies soll die globale Reichweite des bestehenden Vorrats erhöhen. US-Präsident Donald Trump erneuerte seine Drohungen gegen den Iran und kündigte die „vollständige Zerstörung“ des Regimes an. Er behauptete, die USA verfügten über unbegrenzte Munition, eine Behauptung, die von Experten und politischen Gegnern infrage gestellt wird.

    Quelle: www.tagesschau.de