Vater des CSD-Attentäters beschreibt Sohn als Opfer von Gehirnwäsche
Vater des CSD-Attentäters beschreibt Sohn als Opfer von Gehirnwäsche
Tawfik B., der Vater des mutmaßlichen Täters Abdul Ballout, telefonierte wenige Stunden vor dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) mit seinem Sohn und äußerte, dass dieser einer Gehirnwäsche unterzogen worden sei.
In einem Interview mit dem ‚Spiegel‘ schilderte Tawfik B. seinen Sohn als großzügig und liebevoll, betonte jedoch, dass er die extremistischen Ansichten des ‚Islamischen Staates‘ ablehne. Abdul Ballout, der bereits wegen gewalttätiger Übergriffe vorbestraft ist, hatte in der Vergangenheit versucht, sich islamistischen Gruppen anzuschließen. Der Vater äußerte sich besorgt über das Verhalten seines Sohnes und berichtete von vergeblichen Versuchen, ihn nach dem Anschlag zu erreichen.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: tagesspiegel.de
