Europäischer Schlag gegen Missbrauchsnetzwerke: Täter und Opfer identifiziert
Europäischer Schlag gegen Missbrauchsnetzwerke: Täter und Opfer identifiziert
Internationale Ermittler zerschlagen Online-Netzwerke, in denen Männer ihre Partnerinnen betäuben, missbrauchen und Videos teilen.
Internationale Ermittler haben in einer koordinierten Aktion unter Leitung deutscher und britischer Behörden Online-Netzwerke zerschlagen, in denen Männer ihre Partnerinnen betäuben, sexuell missbrauchen und die Taten dokumentieren. Die Ermittlungen, die im Rahmen des ‚Projekts Medusa‘ durchgeführt wurden, führten zur Identifizierung von 156 Opfern und Tätern sowie zur Festnahme von 57 Verdächtigen.
Die Täter tauschten in frauenfeindlichen Chatgruppen Videos, Tipps und Informationen über Betäubungsmittel aus. Die Verbrechen, die oft im sozialen Umfeld der Opfer stattfanden, blieben häufig unbemerkt, da die Betäubungsmittel das Erinnerungsvermögen der Opfer beeinträchtigten. Europol betont die Gefährlichkeit dieser Taten, die von Vergewaltigung bis hin zu versuchtem Mord reichen. Insgesamt waren neun Länder an der Operation beteiligt, die im Juni 274 neue Spuren ergab.
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