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    Tages Monitor September 4, 2026

    Koalition plant Reformen für mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt

    Die schwarz-rote Koalition will mit neuen Maßnahmen den Arbeitsmarkt flexibler gestalten und Unternehmen entlasten.

    Die schwarz-rote Koalition hat ein Reformpaket vorgestellt, das den Arbeitsmarkt flexibler machen soll. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass die Maßnahmen darauf abzielen, die ‚Fesseln zu lösen‘, die Unternehmen bisher behinderten. Zu den geplanten Änderungen gehören unter anderem verlängerte sachgrundlose Befristungen bis zu 48 Monate und steuerliche Vorteile für Abfindungen, wenn schnell eine neue Arbeit aufgenommen wird.

    Hochverdiener mit einem Einkommen von bis zu knapp 15.000 Euro monatlich sollen künftig leichter gekündigt werden können. Zudem wird die telefonische Krankschreibung abgeschafft, und ab dem ersten Krankheitstag ist eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich. Arbeitsministerin Bärbel Bas hob hervor, dass die Koalition verstärkt in Zukunftsbranchen investieren und den Übergang von Beschäftigten durch ‚Arbeitsmarktdrehscheiben‘ erleichtern wolle. Die Reaktionen auf das Reformpaket sind gemischt: Während CSU-Chef Markus Söder die Maßnahmen als ‚zentral‘ bezeichnete, kritisierte DIW-Präsident Marcel Fratzscher das Paket als ‚Symbolpolitik‘.


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