Waffenversteck nahe Berlin entdeckt: Verdacht auf geplanten Anschlag
Waffenversteck nahe Berlin entdeckt: Verdacht auf geplanten Anschlag
In einem Wald bei Berlin wurde ein Waffenlager entdeckt, das möglicherweise für Anschlagsplanungen genutzt werden sollte. Ein Verdächtiger wurde in Rumänien festgenommen.
Die deutschen Sicherheitsbehörden haben ein Waffenversteck in einem Wald nahe Berlin aufgedeckt, das vermutlich für die Vorbereitung eines Anschlags genutzt werden sollte. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte bei einer Pressekonferenz, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen habe. Die gefundenen Waffen und die dazugehörige Munition seien bereits unschädlich gemacht worden, um jegliche Gefahr zu beseitigen.
Ein Verdächtiger wurde in Rumänien festgenommen und sitzt dort in Haft. Ihm wird geheimdienstliche Agententätigkeit sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat vorgeworfen. Dobrindt bezeichnete den Mann als ‚Low Level Agenten‘, ohne jedoch Angaben zur Staatsangehörigkeit oder möglichen Hintermännern zu machen. Hinweise auf eine mögliche Beteiligung fremder Mächte, insbesondere russischer Geheimdienste, werden geprüft, doch konkrete Details wurden nicht bekannt gegeben.
Der Verfassungsschutz hatte bereits im Oktober erste Hinweise auf das Versteck erhalten. Nach der Entdeckung wurden die Waffen und Munition überwacht, um mögliche Abnehmer zu identifizieren. Diese Überwachung blieb jedoch ergebnislos, da niemand das Versteck aufsuchte. Laut Dobrindt zeigt der Fall die hohe Gefährdungslage, der Deutschland ausgesetzt ist, und unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
