Waldbrände in Hohen Venn und Schwarzwald: Großeinsatz der Einsatzkräfte
Waldbrände in Hohen Venn und Schwarzwald: Großeinsatz der Einsatzkräfte
In der Grenzregion Hohes Venn sowie im Schwarzwald kämpfen Einsatzkräfte weiterhin gegen großflächige Waldbrände. Evakuierungen und schwierige Löscharbeiten prägen die Lage.
Im Naturschutzgebiet Hohes Venn an der deutsch-belgischen Grenze brennt seit mehreren Tagen eine Fläche von rund 3.000 Hektar. Es handelt sich um den größten Waldbrand in der jüngeren Geschichte Belgiens. Die Bundeswehr unterstützt die Löscharbeiten mit zwei Hubschraubern, die mit Löschwasserbehältern ausgestattet sind. Etwa 30 Bewohner des Monschauer Ortsteils Kalterherberg in Nordrhein-Westfalen mussten aufgrund starker Rauchentwicklung ihre Häuser verlassen. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass das Feuer auf deutsches Gebiet übergreift.
Auch im Schwarzwald in Baden-Württemberg kämpfen rund 350 Einsatzkräfte gegen einen sich ausbreitenden Waldbrand bei Schramberg. Das Feuer hat bereits eine Fläche von zehn bis zwölf Hektar erfasst. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund des steilen Geländes äußerst schwierig, da die Einsatzkräfte nicht direkt an die Brandherde herankommen. Die Behörden überwachen die Situation weiterhin intensiv, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
In anderen betroffenen Regionen gibt es hingegen positive Entwicklungen. Im Westerwald konnte ein Feuer in der Nähe von Gebhardshain weitestgehend gelöscht werden. Die Flammen hatten zuvor gefährlich nahe an Wohnhäuser herangereicht, stellen nun jedoch keine Gefahr mehr dar. Auch in Bayern gelang es der Feuerwehr, einen Brand bei Waldaschaff vollständig zu löschen. Die betroffenen Gebiete werden weiterhin kontrolliert, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
