Wietersdorfer trotzt Umsatzminus und investiert in grüne Zukunft
Wietersdorfer trotzt Umsatzminus und investiert in grüne Zukunft
Trotz eines Umsatzrückgangs von 1,3 Prozent setzt die Wietersdorfer Gruppe auf Investitionen und strategische Expansion.
Der weltweit tätige Industriekonzern Wietersdorfer Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzminus von 1,3 Prozent verzeichnet. Die US-Zollpolitik unter Donald Trump führte zu erheblichen Verlusten in Höhe von acht bis zehn Millionen US-Dollar, da für die Rohrproduktion in den USA Harze und Glasfaser importiert werden müssen. Dennoch zeigt sich die Unternehmensführung optimistisch und plant Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro in die Produktion von grünem Zement im Görtschitztal. Dieser Zement zeichnet sich durch einen geringeren Klinkeranteil und damit einen reduzierten CO2-Ausstoß aus.
Besonders positiv entwickelte sich der italienische Markt, wo ein Zementwerk in Fanna übernommen wurde, was zu einem Umsatzplus von 37,9 Prozent führte. Gleichzeitig kämpft das Unternehmen mit schwierigen Rahmenbedingungen in Europa, die zu Werksschließungen in Deutschland und Polen sowie 130 Kündigungen führten. Geschäftsführer Michael Junghans betonte, dass die steigenden Preise für erdölbasierte Vormaterialien und die schwache Nachfrage das laufende Geschäftsjahr zusätzlich belasten werden.
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