Mittelständler beweisen: Das Warenhaus lebt weiter
Mittelständler beweisen: Das Warenhaus lebt weiter
Das klassische Warenhausmodell ist überholt, doch spezialisierte Anbieter zeigen, wie Kaufhäuser erfolgreich sein können.
Galeria kämpft erneut ums Überleben, und viele glauben, das Konzept Warenhaus sei endgültig gescheitert. Doch laut Jörg Funder, Professor für Unternehmensführung im Handel an der Hochschule Worms, ist das Warenhaus keineswegs tot. Im Interview mit ntv.de erklärt er, dass zentralisierte Modelle wie das von Galeria überholt sind, während spezialisierte und regional verankerte Kaufhäuser florieren.
Erfolgreiche Beispiele wie Ludwig Beck in München, Breuninger in Stuttgart oder Garhammer in Waldkirchen setzen auf klare Sortimentsbegrenzung und eine enge Verbindung zur lokalen Kundschaft. Auch Discountanbieter wie Woolworth profitieren von der aktuellen Konsumstimmung. Funder betont, dass moderne Kaufhäuser ihren Kunden einen guten Grund bieten müssen, sie zu besuchen – durch gezielte Kuratierung und ein einzigartiges Einkaufserlebnis.
Bearbeitet und vorbereitet von AboMatrix
