Pistorius erwägt Rückkehr deutscher Schiffe aus Dschibuti
Pistorius erwägt Rückkehr deutscher Schiffe aus Dschibuti
Verteidigungsminister Pistorius zieht Abzug der Bundeswehr-Schiffe aus Dschibuti in Betracht, da Einsatzbedingungen nicht erfüllt sind.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat angekündigt, dass die beiden Bundeswehr-Schiffe, die für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus nach Dschibuti verlegt wurden, möglicherweise im Sommer zurückkehren könnten. Während einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin erklärte Pistorius, dass die Bedingungen für einen Militäreinsatz zur Sicherung des Handelswegs derzeit nicht absehbar seien.
Die Schiffe, das Minenjagdboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“, wurden ursprünglich entsandt, um für eine mögliche Minenräumung bereit zu stehen. Voraussetzung für den Einsatz sind jedoch ein dauerhaftes Ende der Kampfhandlungen, die Zustimmung der Anrainerstaaten Iran und Oman sowie rechtliche Grundlagen, einschließlich der Zustimmung des Bundestags. Pistorius betonte, dass es aktuell kein Szenario gebe, das einen baldigen Einsatz wahrscheinlich mache, und deutete an, dass die Soldaten ihren Sommer möglicherweise in Deutschland verbringen könnten.
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