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  • Verfassungsschutz: 28.000 Rechtsextremisten in der AfD – Dobrindt gegen Verbotsverfahren

    Tages Monitor September 9, 2026

    Verfassungsschutz: 28.000 Rechtsextremisten in der AfD – Dobrindt gegen Verbotsverfahren

    Der Verfassungsschutz stuft 28.000 AfD-Mitglieder als rechtsextrem ein, doch Innenminister Dobrindt lehnt ein Parteiverbot ab.

    Der Verfassungsschutzbericht 2025 zeigt einen alarmierenden Anstieg rechtsextremistischer Personen in Deutschland. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gehören von den 70.000 Mitgliedern der AfD etwa 28.000 zum rechtsextremistischen Spektrum. Diese Entwicklung wird vor allem durch den Mitgliederzuwachs der Partei vorangetrieben, die derzeit als Verdachtsfall beobachtet wird. Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen betonte, dass die neue Nachwuchsorganisation der AfD programmatisch und personell Kontinuität zur bisherigen Jungen Alternative aufweise.

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) äußerte sich skeptisch zu einem möglichen Verbotsverfahren gegen die AfD. Er verwies auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, das dem BfV untersagt hatte, die Partei als gesichert rechtsextremistisch einzustufen. Dobrindt betonte, dass politische Auseinandersetzung der richtige Weg sei, um die AfD zu bekämpfen. Gleichzeitig hob er die Notwendigkeit hervor, den Verfassungsschutz personell und technisch weiter zu stärken, um extremistische Strukturen besser aufklären zu können.


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