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    Tages Monitor September 10, 2026

    Piusbruderschaft trotzt Papst: Verbotene Bischofsweihen in Écône

    Die Piusbruderschaft hat trotz päpstlicher Warnung vier Bischöfe geweiht und damit einen Bruch mit Rom vollzogen.

    Die erzkonservative Piusbruderschaft hat am Mittwoch in Écône, Schweiz, vier neue Bischöfe geweiht, obwohl Papst Leo XIV. die Zeremonie ausdrücklich verboten hatte. Die Messe, die auf Latein abgehalten wurde, zog Tausende Gläubige an, die die traditionelle Liturgie der modernen vorziehen. Bischof Alfonso de Galarreta legte den neuen Bischöfen die Hände auf und übertrug ihnen gemäß christlicher Tradition den Heiligen Geist.

    Der Vatikan hatte die Bruderschaft gewarnt, dass die Weihe ohne päpstliches Mandat die automatische Exkommunikation der Beteiligten nach sich ziehen würde. Dennoch verteidigte die Bruderschaft die Weihe als Akt der Treue zur kirchlichen Tradition. Ein Sprecher erklärte, dass die Gemeinschaft die Exkommunikation nicht fürchte, da sie sich der Bewahrung des wahren Glaubens verpflichtet fühle. Die Zeremonie, die von einer feierlichen Atmosphäre begleitet wurde, wurde live auf dem YouTube-Kanal der Bruderschaft übertragen. Der Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und dem Vatikan verdeutlicht die Spannungen innerhalb der katholischen Kirche über die Auslegung und Bewahrung ihrer Traditionen.


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